Was ist die Bibel?

Von Matt Slick

Die Bibel ist eine Sammlung von 66 Büchern, die von rund 40 Autoren, in drei unterschiedlichen Sprachen, auf drei unterschiedlichen Kontinenten über einen Zeitraum von 1600 Jahren verfasst wurden. Die Bibel erhebt Anspruch inspiriert und unfehlbar zu sein. Das bedeutet, die Bibel erhebt den Anspruch von Gott und in allem das es adressiert frei von Fehlern zu sein.

Die Bibel beinhaltet viele verschieden Schreibstile, wie Poesie, Erzählung, Fiktion,1 Geschichte, Recht und Prophezeiung und muss im Kontext dieser Schreibstile interpretiert werden. Sie ist die Quelle der christlichen Religion, darin beinhaltet die Bibel die Worte Gottes und wie der Christ, Gottes Worte in seinem Leben in die Tat umsetzt.

Im Kern beschreibt die Bibel den Ursprung des Menschen im Garten Eden einher mit dem Fall des Menschen in die Sünde und aus der Gemeinschaft mit Gott heraus. Sie beschreibt des weiteren wie Gott ein besonderes Volk für sich ernannte, die Israeliten. Er versprach den Israeliten einen künftigen Messias, der die Beziehung der Menschheit mit Gott wiederherstellen würde. Die Bibel berichtet die historische Verwirklichung von Gottes Werk  hinsichtlich seiner prophetischen Erklärungen bezüglich Jesus. Jesus wurde von einer Jungfrau geboren, starb am Kreuz und zahlte den Preis der Sünde so wie es im Alten Testament prophezeit und im Neuen erfüllt wurde. Kurz, die Bibel verweist auf Jesus, „Ihr erforschet die Schriften, weil ihr meinet, darin das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir zeugen.” (Joh 5:39).

Außerdem lehrt uns die Bibel, dass man Vergebung der Sünden einzig und allein in Jesus findet  „ Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen”.

Einige meinen, die Bibel sei nichts anderes als Ammenmärchen. Das kann allerdings nicht stimmen, denn die Bibel enthält große Weisheit und Wahrheit und sie wurde im Laufe der Geschichte als korrekt nachgewiesen. Ihre historischen Berichte sind fehlerfrei korrekt. Archäologische Funde haben tatsächlich regelmäßig die Richtigkeit der biblischen Aufzeichnungen, bezüglich ihrer Orte und Ereignisse, die in der Bibel Erwähnung finden, demonstriert.

Bücher des Alten Testaments, verfasst von Propheten wie Moses, David, Jesaja, etc.

  1. Pentateuch – 5 Bücher
    1. Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deuteronomium
  2. Historische Bücher – 12 Bücher
    1. Josua, Richter, Ruth, Erstes Buch Samuel, Zweites Buch Samuel, Erstes Buch der Könige, Zweites Buch der Könige, Erstes Buch der Chroniken, Zweites Buch der Chroniken, Esra, Nehemia, Esther
  3. Poetische Bücher – 5 Bücher
    1. Hiob, Psalmen, Sprüche Salomos, Der Prediger Salomo, Das Hohelied Salomos
  4. Prophetische Bücher – 17 Bücher
    1. Große Propheten  - Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel
    2. Kleine Propheten – Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zephanja, Haggai, Sacharja, Maleachi 

Bücher des Neuen Testaments, verfasst von jenen, die Jesus kannten oder unter ihrer Anleitung

  1. Historische Bücher – 5 Bücher
    1. Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Apostelgeschichte
  2. Paulusbriefe – 13 Bücher
    1. Römer, Erster Korinther, Zweiter Korinther, Galater, Epheser, Philipper, Kolosser, Erster Thessalonicher, Zweiter Thessalonicher, Erster Timotheus, Zweiter Timotheus, Titus, Philemon
  3. Nichtpaulinischen Briefe – 9 Bücher
    1. Hebräer, Jakobus, Erster Petrus, Zweiter Petrus, Erster Johannes, Zweiter Johannes, Dritter Johannes, Judas und die Offenbarung des Johannes
      1. Anmerkung: Einige Autoren schreiben Hebräer Paulus zu.

In Hesekiel 23:1-4 heißt es: „ 1Und das Wort des HERRN erging an mich also: 2Menschensohn, es waren zwei Weiber, Töchter einer Mutter; 3die trieben Hurerei in Ägypten, in ihrer Jugend hurten sie; daselbst sind ihre Brüste gedrückt und ihre jungfräulichen Busen betastet worden. 4Die ältere hieß Ohola, und ihre Schwester hieß Oholiba. Diese wurden mein und gebaren Söhne und Töchter. Und dieses waren ihre Namen: Samaria ist Ohola, und Jerusalem ist Oholiba.“

 

Dieser Artikel ist auch verfügbar auf: Englisch

  • 1. Einige nannten dies einen fiktionalen Bericht, der Samaria und Jerusalem repräsentiert. Andere sagten, es sei metaphorisch und einige wiederum bezeichneten es als Parabel.

 

 

 

 
 
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