Wer ist Jesus?

Von Matt Slick

Jesus ist die zentrale Figur des Christentums. Er sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.” (Joh 14:6). Jesus behauptete Gott im Fleische zu sein. Vergleicht man die Worte Gottes zu Moses in Exodus 3:14 (Da sprach Gott zu Moses: "Ich bin, der ich bin”) mit dem was Jesus sagte in Johannes 8:58 (Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.), dann sehen wir schnell, dass Jesus beanspruchte Gott zu sein. Tatsächlich bezeugten andere dass er ebenfalls göttlich war:

  • Johannes 20:28, „Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!”
  • Kolosser 2:9,  „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig”
  • Heb 1:8, „von dem Sohn aber: "Dein Thron, Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit”

Jesus ist die zweite Person der Dreifaltigkeit. Er ist das Wort, das Fleisch wurde und unter uns verweilte. „Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott… Und das Wort wurde Fleisch und wohnte6 unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen7 vom Vater, voller Gnade und Wahrheit,“ (Joh 1:1-2, 14). Da das Wort bei Gott war und Gott war und Fleisch wurde, stellen wir fest dass Jesus zwei Wesensarten hat: göttlich und menschlich. Aus dem Grund lehrt das Christentum, dass Jesus sowohl Gott als auch Mensch zum selben Zeitpunkt ist. Er ist der fleischgewordene Gott, weil nur Gott allein für unsere Sünden Buße tun kann. Wir können dies nicht selbst tun, denn wir sind begrenzte bzw. finite, sündenvolle Wesen und wir können einem infiniten heiligen Gott nicht gerecht werden. Jesus musste Mensch werden, um für die Menschheit sterben zu können. Das heißt, dass Jesus unseren Platz am Kreuz einnahm; Er nahm unseren Platz ein und bekam den Zorn Gottes, des Vaters zu spüren. Hast du Vertrauen in das Opfer Jesu, so wirst du vom rechten Gericht Gottes befreit werden. Näheres dazu, im Folgenden.

Gott ist infinit, heilig, sündenfrei und gerecht. Wann immer wir sündigen, wann immer wir etwas tun, das gegen Gottes Willen ist, greifen wir Gott an. Da Gott infinit ist, ist unser Angriff ebenfalls von infiniter Qualität--- wegen der Person, die wir angegriffen haben: einen infiniten Gott. Weil niemand einem infiniten Gott gerecht werden kann (denn wir sind finit und Sünder), bleibt einzig und allein Gott selbst, um uns von unseren Sünden zu befreien. Deshalb ist Jesus der Gott im Fleische, der der am Kreuz starb, unsere Sünden in seinem Leib trug (1.Pet 2:24) und leibhaftig von den Toten wiederauferstanden ist.

Momentan, im Himmel, existiert Jesus noch immer in Menschengestalt: „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,“ (1 Tim 2:5). Jesus erwachte von den Toten im selben Körper ,in dem er auch zuvor starb: „Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten. Da sprachen die Juden: 46 Jahre ist an diesem Tempel gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. Als er nun aus den Toten auferweckt war, gedachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.“ (Joh 2:19-22) .
Des weiteren behielt er die Wunden seiner Kreuzigung, nach seiner Wiederauferstehung : Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ (Joh 20:27). 40 Tage nach seiner leibhaftigen Wiederauferstehung, fuhr er in seinem irdischen Körper gen Himmel: „Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Blicken emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.” (Apostel 1:9). Er wird vom Himmel in unsere Welt zurückkehren und über die ganze Welt und die Menschen richten :„ Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel,“ (Apostel 1:11). Doch zur selben Zeit ist und bleibt er von göttlicher Natur: „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,” (Kol 2:9).

Jesus hat nie etwas Unrechtes getan. Er vollbrachte viele Wunder, wie Heilungen, Dämonenaustreibungen, er ging übers Wasser, besänftigte den Sturm auf seinem Kommando, erweckte Menschen von den Toten und er selbst erwachte von den Toten. Es mag viele große Lehrer im Laufe der Geschichte existiert haben, aber keiner vollbrachte all diese Wunder und beanspruchte göttlich zu sein, wie Jesus. Aus dem Grund können wir ihm glauben, wenn er sagt: „ Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich,“ (Joh 14:6).

Wir glauben an das was Jesus sagte. Deshalb...

  • Beten wir zu Jesus - Apostel 7:55-60,  1.Kor 1:2, mit Psalm116:4, Joh 14:14
  • Verehren wir Jesus – Matt. 2:2, 11; 14:33; Joh 9:35-38; Heb 1:6
  • Reinigt Jesus uns von unseren Sünden – 1.Joh 1:9
  • Vergibt Jesus uns unsere Sünden – Matt 9:1-7; Luk 5:20; 7:48

 

Dieser Artikel ist auch verfügbar auf: Englisch

 

 

 

 
 
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